“Not even a little bit!”

When trade volume decreases globally, it seems not being appropriate sticking to old levels of agreement - Photo by chuttersnap on Unsplash

Während die gesamte Welt unter der Corona – Krise leidet, teilweise zusammen rückt, teilweise auch nationalistischere Töne anschlägt, bleibt Donald Trump hart. 

Auf die Frage, ob er eine Nachverhandlung des China – USA Handelsabkommens erwägt antwortete dieser: “Not even a little bit”. Die Faktenlage ist klar. Die USA haben versprochen, keine weiteren Tarife zu erhöhen oder zu erheben. Im Gegenzug dazu hat sich China verpflichtet, US – Waren im Wert von 200 Billionen $ mehr zu kaufen, im Vergleich zu den Zahlen des Jahres 2017.

Nun ist die Lage nun einmal so wie sie ist. Die Corona – Krise hält die Welt in Atem und senkt das weltweite Produktionswachstum und Handelsvolumen. Davon bleiben vor allem nicht die Märkte in China und den USA verschont. Nun auf alte Zahlen zu pochen und auf einer Basis von 2017 zu rechnen, scheint unangebracht. 

Was passieren wird ist folgendes: die Chinesen werden die geforderten Produktkäufe nicht realisieren können. Das gibt der US-Administration den Anlass, neue Tarife und Zölle zu erheben. Dies wird die chinesische Staatsregierung, aufgrund der offensichtlichen Ungerechtigkeit, nicht auf sich sitzen lassen. Es steht zu befürchten, dass auch China die harten Wirtschaftsmaßnahmen gegen die USA wieder ein–, beziehungsweise fortführen wird.

Es droht also innerhalb der nächsten zwei Jahre ein neuer Handelsstreit zwischen den USA und China. Während die Weltwirtschaft die globale Corona – Krise soeben überwunden haben wird, werden die beiden Wirtschaftsmächte wieder aufeinander schießen.